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Analytische Jahresgruppe

Für Menschen aus Gesundheits-, Sozial- und Bildungsberufen, LeiterInnen von Selbsthilfegruppen sowie weitere Interessierte, die 
  •  neue Einsichten über sich selbst und ihre Beziehung zu anderen Menschen gewinnen und eigene „blinde Flecken“ beleuchten möchten
  • ihr berufliches und privates Leben effizienter und entspannter gestalten möchten
  • Belastungen und Leiden (bei sich selbst und bei anderen) als Wegweiser verstehen lernen möchten.
Während es in klassischen Supervisionsgruppen zunächst um die Reflexion von beruflichem Material geht, wird hier, in der Analytischen Jahresgruppe,  direkter bei der eigenen Person und den Beziehungsmustern innerhalb der Gruppe angesetzt. Historisch schöpft die in den 1940er Jahren begründete Gruppen(psycho-) analyse aus den Quellen der Tiefenpsychologie und der Soziologie. Daher werden wir mit Träumen, inneren Ressourcen und Widerständen ebenso arbeiten wie mit zwischenmenschlichen Feedbacks und Begegnungen.

Die Jahresgruppe ist als kontinuierliche Gruppe angelegt (gesamt 50 Stunden) und bildet einen geschützten Raum für die Erforschung unseres Erlebens von uns selbst und von anderen. Im Mikrokosmos der Gruppe spiegeln sich Ecken und Kanten unseres Alltags wider und es tauchen oft überraschende Lösungen auf für Probleme, die uns vielleicht schon lange begleitet haben.

Indem wir Nähe- und Distanzverhältnisse besser an unsere wirklichen Bedürfnisse anpassen, erleben wir unseren Alltag mit neuen Augen, lassen wir Zusammenhänge, die zuvor unverbunden schienen, Gestalt gewinnen, üben systemisches Verstehen und optimieren unser Verhalten als autonome, kreative Mitglieder unseres privaten Umkreises und – beruflich – des Gesundheits- und Bildungssystems.

Die Gruppen(psycho-)analytische Selbsterfahrung ist eine Entdeckungsreise, die Abenteuergeist und Flexibilität erfordert.

Die Gruppen(psycho-)analyse ist international anerkannt und in Österreich als eigenständige psychotherapeutische Methode gesetzlich verankert.

Ort: Graz

Zeit: wird bekanntgegeben

Bei Interesse wird um telefonische Terminvereinbarung für ein individuelles Vorgespräch gebeten:
(0316) 42 38 13


Gruppenanalyse – Gruppenpsychoanalyse
     
S. H. Foulkes sah in der Gruppenanalyse ein Verfahren zur Erforschung von
Gruppenprozessen. Er verstand die Gruppe primär als Abbild der Gesellschaft, ihrer Besonderheiten, ihrer Widersprüche und ihrer Konflikte. Die psychischen Störungen des Einzelnen verstand er als Ergebnis fehlgelaufener sozialer und zwischenmenschlicher Austauschprozesse. Anders ausgedrückt sind psychischen Störungen des einzelnen nur im Kontext seiner sozialen Entwicklung und Umgebung verständlich, heilsame Prozesse können sich nach Foulkes nur entfalten, wenn diese sozialen Bedingungen integriert werden. Dies lässt sich am wirksamsten in der psychotherapeutischen Gruppe durchführen. Er sah die Gruppe als einen Prozess ständig sich ändernder Wechselwirkungen eines jeden Gruppenteilnehmers mit einem jeden anderen, einschließlich des Gruppenleiters. [de.wikipedia.org/wiki/Gruppenanalyse]